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IM KRANKENHAUS WURDE ES MIR KLAR – ES WIRD NICHT MEHR SO WIE FRÜHER SEIN, PARALYMPICS SIEGER, ANTON SKATSCHKOV

  • 22. Juni 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb.



Der Verlust eines Arms steht das Leben auf den Kopf. Für immer. Die fortschrittlichsten Geräte und medizinischen Fortschritte werden die vertraute Welt nicht zurückbringen. Gleichzeitig eröffnet jede Veränderung, auch eine so beängstigende, einem Menschen neue Wege, die nicht einfach sein werden, aber zum Erfolg führen können. Der ukrainische Leichtathlet Anton Skachkov ist ein Vorbild und beweist, dass der Unwille zum Aufgeben, der Wille zum Sieg keine physischen Grenzen kennen.


Im Alter von 13 Jahren änderte sich das Leben von Anton Skatschkov radikal. Ein Sprengsatz detonierte in seiner Hand. Im Krankenhaus begann der junge Mann mit dem Training, um wenigstens einen Teil der verlorenen Fähigkeiten und Geübtheiten wiederzubringen.


„Vor meiner Amputation war ich im Kunstturnen aktiv. Durch die Verletzung konnte ich nicht mehr zum Turntraining zurückkehren, aber ich beschloss, mich im Behindertensport zu versuchen. Ich wählte die Leichtathletik aus. Schon nach einem Jahr nahm ich an der Meisterschaft der Ukraine teil. Damals setzte ich mir ein Ziel – den Titel eines Paralympics-Siegers zu gewinnen. Nach zehn Jahren der Teilnahme für die Ukrainische Mannschaft wurde ich ein Paralympischer Meister, ein Weltrekordhalter im Weitsprung", – sagt der Athlet. Heute arbeitet er in der Kinder- und Jugendsportschule für die Behinderten als Trainer.


Die Red Line Foundation beginnt, in der Ukraine zu arbeiten. Anton Skatschkov ist der erste Patient, dem wir in diesem Land helfen. Die Stiftung finanyierte die Herstellung der Ottobock Prothese. Wir hoffen, dass die neue Prothese ihm sowohl im Alltag als auch bei seiner Arbeit als Trainer helfen wird.

 
 
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